Neu berufene Professuren seit WS 2014/2015

SoSe 2019: Gutenberg-Institut

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Prof. Dr. Philip Ajouri

Philip Ajouri ist seit dem WS 2019/20 W2-Professor für Buchwissenschaft am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien. Nach einem Studium der Germanistik (Neuere deutsche Literatur), Kunstgeschichte und Philosophie in Freiburg und München wurde er an der LMU München promoviert (2005). Er war akademischer Rat auf Zeit in München (2005-2007) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Schiller-Ausstellungen am Deutschen Literaturarchiv Marbach (2007), bevor er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Neuere deutsche Literatur I an der Universität Stuttgart wurde (bis 2014). Er lehrte und forschte mit einem Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung am King’s College London (2010). Innerhalb des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) arbeitete er am Verlagsarchiv des Insel-Verlags in Marbach (2014-2018). Er habilitierte sich 2016 in Stuttgart und vertrat dort W3-Professuren (2017 und 2019).
Seine buchwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte sind Verlagsarchive, das Buch im 19. Jahrhundert und um 1900 sowie Werkausgaben kanonischer Autoren. Dabei interessieren ihn u.a. Phänomene des Populären und der Serialität.

 

SoSe 2019: Philosophisches Seminar

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Prof. Dr. Konstantin Pollok

Nach einem Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Bamberg, promovierte und habilitierte Konstantin Pollok sich an der Universität Marburg, wo er auch als wissenschaftlicher Assistent tätig war. 2007 nahm er einen Ruf an die University of South Carolina an. Dort forschte und lehrte er bis 2019. Forschungsstipendien der Humboldt-Stiftung, der Andrew Mellon Foundation sowie des American Council for Learned Societies ermöglichten ihm während dieser Zeit einen dreijährigen Aufenthalt an der Stanford University, 2006-07 am dortigen Humanities Center, 2009-10 sowie 2012-13 am Center for Advanced Studies in the Behavioral Sciences. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Philosophie der Neuzeit, insbesondere die Philosophie Immanuel Kants. Für seine frühen Arbeiten zu Kant wurde er 2004 auf Vorschlag Dieter Henrichs mit dem Internationalen Förderpreis der ZEIT-Stiftung ausgezeichnet. Konstantin Pollok ist Autor von drei Monographien, Kants “Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft”: Ein Kritischer Kommentar (Hamburg: Meiner, 2001), Begründen und Rechtfertigen: Eine Untersuchung zum Verhältnis zwischen rationalen Erfordernissen und prävalenten Handlungsgründen (Berlin: de Gruyter, 2009), sowie Kant’s Theory of Normativity: Exploring the Space of Reason (Cambridge: Cambridge University Press, 2017). Für dieses letztere Werk wurde Pollok 2018 mit dem North American Kant Society Book Prize for Senior Scholars ausgezeichnet.

 

WiSe 2017/2018: Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft

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Jun.-Prof. Dr. Kristina Köhler

Kristina Köhler ist seit dem WS 2017/18 W1-Professorin für Filmwissenschaft am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft. Nach dem Studium der Europäischen Medienkultur an der Bauhaus-Universität Weimar und der Université Lumière Lyon 2 war sie zwischen 2008 und 2017 zunächst wissenschaftliche Assistentin, dann Oberassistentin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Dort wurde sie 2016 mit der Arbeit „Der tänzerische Film. Frühe Filmkultur und moderner Tanz“ promoviert. Forschungsaufenthalte führten sie u.a. an die University of California Berkeley, die Yale University, die Universität der Künste Berlin, die Universität Wien und in zahlreiche Filmarchive im In- und Ausland. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Filmgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts, Theorie- und Wissensgeschichte des Films, Tanz- und Körperkulturen der Moderne, Medienarchäologie und Fragen des Medienwandels, Dispositive des Kinos und Gender. Sie ist Mitherausgeberin der Fachzeitschrift Montage AV und der Buchreihe Film-Konzepte.

 

SoSe 2017: Institut für Film-, Theater und empirische Kulturwissenschaft

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Prof. Dr. Gabriele Schabacher

Gabriele Schabacher hat seit September 2017 die neugeschaffene Professur (W2) für Medienkulturwissenschaft am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft inne. Davor war sie u.a. wissenschaftliche Koordinatorin des DFG-Graduiertenkollegs "Locating Media" der Universität Siegen und zuletzt W3-Professorin auf Zeit für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken an der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Kultur- und Medientheorie, der Science and Technology Studies, der historischen Verkehrs- und Mobilitätsforschung, der Kulturtechniken des Reparierens sowie der Serialitätsforschung.

 

SoSe 2017: Department of English and Linguistics

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Prof. Dr. Arne Nagels

Arne Nagels ist seit September 2017 neuer W2-Professor für Allgemeine Sprachwissenschaft (General Linguistics) am Department of English and Linguistics. Er studierte Linguistik und Psychologie in Aachen, gefolgt von Promotion und Habilitation in Marburg. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Bereiche der "Neurobiologie der Sprache". Er interessiert sich für die Verabeitung von sprachlichen Prozessen und deren Störungen im menschlichen Gehirn. Hierzu verwendet er methodisch fMRT und EEG.

 

SoSe 2017: Institut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien

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Prof. Dr. Julian Rentzsch

Julian Rentzsch ist seit Juli 2017 W2-Professor für Turkologie am Institut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB). Nach Studium in Bonn, Frankfurt am Main und Mainz erfolgten Promotion und Habilitation in Mainz. Als Feodor Lynen-Stipendiat forschte er drei Jahre in Ungarn (Universität Szeged) sowie als DFG Forschungsstipendiat ein Jahr in Mazedonien (FON University Skopje). Julian Rentzsch forscht überwiegend auf dem Gebiet der sprachwissenschaftlichen Gesamtturkologie mit Schwerpunkten auf Semantik, Morphosyntax und Sprachgeschichte sowie regionalen Foci auf Balkantürkisch und zentralasiatischen Türksprachen. Sein Lehrprofil schließt neben linguistischen Themen auch türkische Literatur ein.

 

WiSe 2016/2017: Deutsches Institut

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Jun.-Prof. Dr. Jessica Nowak

Jessica Nowak ist seit November 2016 Juniorprofessorin (W1) für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen am Deutschen Institut. Sie studierte Germanistik, Romanistik/Spanisch und Publizistik an der JGU Mainz und promovierte anschließend zum Thema „Zur Legitimation einer 8. Ablautreihe – Eine kontrastive Analyse zu ihrer Entstehung im Deutschen, Niederländischen und Luxemburgischen“. Vor ihrer Lehrtätigkeit am Deutschen Institut war sie von 2008-2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt „Deutscher Familiennamenatlas“ (Mainz/Freiburg). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der diachron-kontrastiven germanistischen Linguistik, besonders der Morphologie, darüber hinaus in der Onomastik und der Graphematik.

 

WiSe 2016/2017: Deutsches Institut

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Prof. Dr. Anja Müller

Anja Müller ist seit Oktober 2016 neue W2-Professorin für Spracherwerb und Sprachdidaktik des Deutschen am Deutschen Institut. Sie studierte Patholinguistik in Potsdam und promovierte anschließend im SFB Informationsstruktur. Ab 2008 lehrte sie an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind der kindliche Erst- und Zweitspracherwerb, Sprachförderung und sprachsensibler Unterricht.

 

WiSe 2016/2017: Philosophisches Seminar

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Jun.-Prof. Dr. Annika Schlitte

Annika Schlitte ist seit Oktober 2016 Juniorprofessorin (W1) für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Beziehung zu den Sozial- und Kulturwissenschaften. Nach dem Studium in Bochum hatte sie Lehraufträge in Bochum, Eichstätt und Wuppertal inne und wurde 2010 mit einer Arbeit über Georg Simmels Philosophie des Geldes promoviert. Von 2011 bis 2016 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Sprecherin des Interdisziplinären Graduiertenkollegs Philosophie des Ortes an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt tätig. Zu ihren Forschungsinteressen zählen die Philosophie Anfang des 20. Jahrhunderts (Kulturphilosophie, Phänomenologie, Hermeneutik), Ästhetik, Theorien von Ort und Raum sowie das Verhältnis von Philosophie und Wirtschaft.

 

WiSe 2016/2017: Department of English and Linguistics

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Jun.-Prof. Dr. Monika Class

Monika Class ist seit September 2016 Juniorprofessorin (W1) für englische Literatur- und Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt 18. und 19. Jahrhundert. Nach ihrem Studium an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg promovierte sie an der Fakultät für englische Literatur- und Sprachwissenschaft der Universität Oxford und erhielt 2009 den Titel “Doctor of Philosophy (D.Phil)” für Ihre Arbeit über die Wirkungsgeschichte Immanuel Kants in der englischen Romantik. 2010 erwarb sie Drittmittel der EU für ihre Postdoktorandenstelle am Zentrum für Medical Humanities des King’s College London. Dort übernahm sie anschließend die stellvertretende Leitung für den Masterstudiengang Medical Humanities bevor sie 2014 zum Fellow des Zukunftskollegs der Universität Konstanz ernannt wurde. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten zählen Rezeptionsästhetik sowie Romantheorie.

 

SoSe 2016: Deutsches Institut

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Prof. Dr. Barbara Thums

Barbara Thums ist seit April 2016 neue W3-Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/geschichte am Deutschen Institut. Nach Studium in Tübingen und Berlin hat sie in Gießen und Tübingen gelehrt. Ihr Arbeitsbereich ist die deutschsprachige Literatur im europäischen Kontext vom 18. bis zum 20. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Literatur des 18. Jahrhunderts sowie der Gegenwart. Ihre Forschungsinteressen gelten der Wissenspoetik sowie der Literatur-, Kultur- und Medientheorie und liegen in den Bereichen Literatur und Anthropologie, Ethik und Ästhetik sowie Literatur und Ökologie.

 

SoSe 2016: Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft

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Jun.-Prof. Dr. Mirko Uhlig

Mirko Uhlig ist seit April 2016 neuer W1-Professor für Kulturanthropologie/Volkskunde am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft. Nach dem Studium der Fächer Volkskunde, Ethnologie sowie Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Bonn absolvierte er dort von 2008 bis 2010 ein Volontariat am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Im Rahmen des Mainzer DFG-Projektes „Sinnentwürfe in prekären Lebenslagen“ wurde er 2015 mit einer empirischen Arbeit über den Gegenwartsschamanismus in der Eifel promoviert. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Formen und Funktionen von Religiosität und Spiritualität im Alltag, Reenactment, Gesundheit und Kultur, Alltag im ländlichen Raum sowie Methoden der Feldforschung.

 

SoSe 2016: Institut für Buchwissenschaft

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Jun.-Prof. Dr. Corinna Norrick-Rühl

Corinna Norrick-Rühl ist seit April 2016 Juniorprofessorin (W1) für Buchwissenschaft. Sie studierte Anglistik und Buchwissenschaft in Mainz und Udine. Seit 2009 ist die Deutsch-Amerikanerin am hiesigen Institut für Buchwissenschaft tätig (Promotion im Mai 2013). 2014 vertrat sie in Münster den Lehrstuhl für Buchwissenschaft und Textforschung.
Ihre Schwerpunkte in der Forschung und Lehre liegen u.a. im Kinder- und Jugendbuchmarkt sowie in anglophoner Buchmarkt- und Verlagsgeschichte und international vergleichender Buchwissenschaft.

 

WiSe 2015/2016: Department of English and Linguistics

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Prof. Dr. Susanne Wagner

Susanne Wagner ist seit Oktober 2015 neue W2-Professorin für English Linguistics am Department for English and Linguistics. Nach ihrer Promotion in Freiburg lehrte sie u.a. auch in Kent, Chemnitz und Oxford. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Soziolinguistik, Korpuslinguistik, sowie urbaner und traditioneller Dialektologie.

 

WiSe 2015/2016: Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft

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Jun.-Prof. Dr. Benjamin Wihstutz

Benjamin Wihstutz ist seit November 2015 neuer W1-Professor für Theaterwissenschaft am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft. Er studierte Theaterwissenschaft und Erziehungswissenschaft in Berlin und Paris und wurde 2011 über das politische Gegenwartstheater sozial benachteiligter Akteure an der FU Berlin promoviert. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind jüngste Entwicklungen des Gegenwartstheaters, das deutschsprachige Theater um 1800, Performance und Behinderung sowie ästhetische und politische Theorie. Sein aktuelles Projekt befasst sich mit der Geschichte ästhetischen und politischen Urteilens im Theater.

 

WiSe 2015/2016: Romanisches Seminar

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Prof. Dr. Christoph Gabriel

Christoph Gabriel ist seit Oktober 2015 neuer W3-Professor für Romanische Sprachwissenschaft (Spanisch und Französisch) am Romanischen Seminar. Von 2007-2015 war er Professor für Romanistische Linguistik an der Universität Hamburg, wo er 2010-2011 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 538 "Mehrsprachigkeit" war. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Phonologie und Syntax romanischer Sprachen sowie Sprachkontakt, Mehrsprachigkeit und Zweit-/Drittspracherwerb. Er ist aktuell als Projektleiter am BMBF-geförderten Verbundprojekt "Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf" beteiligt.

 

WiSe 2015/2016: Romanisches Seminar

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Prof. Dr. Antje Lobin

Antje Lobin ist seit November 2015 neue W2-Professorin für Italienische und Französische Sprachwissenschaft am Romanischen Seminar. Nach einem Studium in Gießen, Dijon und Rom hat sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen gelehrt und habilitierte sich dort im Februar 2015 mit einer Arbeit an der Schnittstelle zwischen Gesprächsforschung, Soziolinguistik und Medienlinguistik. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Mediensprache, Gesprächsforschung, Politolinguistik, Onomastik, Wirtschaftslinguistik und Entlehnungsforschung.

 

SoSe 2015: Department of English and Linguistics

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Prof. Dr. Rainer Emig

Rainer Emig ist seit Juli 2015 neuer W3-Professor für Englische Literatur- und Kulturwissenschaft am Department of English and Linguistics. Nach Studium in Frankfurt am Main, Warwick und Oxford hat er in Cardiff, Regensburg und Hannover gelehrt. Seine Schwerpunkte sind Englische Literatur und Kultur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart sowie Literatur- und Kulturtheorien. Rainer Emig leitet zudem den Interdisziplinären Arbeitskreis Schottland im Rahmen einer Kooperation mit der University of Edinburgh.

 

WiSe 2014/2015: Department of English and Linguistics

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Prof. Dr. Axel Schäfer

Axel Schäfer hat seit November 2014 die neugeschaffene W2-Professur für Amerikanistik mit Schwerpunkt Geschichte am Department of English and Linguistics inne. Zuvor war er Professor für nordamerikanische Geschichte in Keele (Großbritannien) und leitete dort außerdem das David Bruce Centre for American Studies. Darüber hinaus hat er u.a. in Halle-Wittenberg, Prag und Berlin gelehrt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Beziehung zwischen Religion und Politik im 20. Jahrhundert, transatlantischen Sozialreformbewegungen im 19. Jahrhundert, und dem Verhältnis von Einwanderung und Wohlfahrtsstaat im transnationalen Kontext.

 

WS 2014/2015: Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft

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Prof. Dr. Alexandra Schneider

Alexandra Schneider ist seit September 2014 W2-Professorin für Mediendramaturgie am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft. Davor lehrte sie an der Universität von Amsterdam (UvA), wo sie den Master Film Studies leitete. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des digitalen Erzählens sowie in der Medienarchäologie (insbesondere Theorie und Geschichte portabler Medien). Ihr weiteres Forschungsinteresse gilt dem Zusammenhang von Medien und Globalisierung.